stahl und eisen - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg der preisbereinigte Umsatz im verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben im Januar 2010 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,0% gegenüber Dezember 2009 (nach revidiert - 0,8% im Dezember 2009 gegenüber November 2009). Der Inlandsumsatz nahm im Januar 2010 gegenüber dem Vormonat um 1,8% zu, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern blieben auf dem Vormonatsniveau. Dabei erhöhte sich der Absatz in die Eurozone um 0,7%, der Umsatz mit dem restlichen Ausland verzeichnete dagegen einen Rückgang um 0,7%.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige stieg im Januar 2010 bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen der preisbereinigte Umsatz mit 7,9% am stärksten gegenüber dem Vormonat. Dabei erhöhte sich der Inlandsumsatz um 9,2% und das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 6,5%. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichneten ein Minus von 0,9%, wobei im Inland allerdings ein Anstieg von + 7,0% verbucht werden konnte (Auslandsumsatz - 5,2%). Der Maschinenbau verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von - 2,7% (Inlandsumsatz + 0,9%, Auslandsumsatz - 5,0%). Zum ersten Mal seit September 2008 übertraf der preisbereinigte Umsatz des verarbeitenden Gewerbes im Januar 2010 wieder das Niveau des Vorjahres - er lag (arbeitstäglich bereinigt) um 2,6% höher als im Januar 2009 (nach revidiert - 5,0% im Dezember 2009 gegenüber Dezember 2008). Das Geschäft mit inländischen Abnehmern nahm im Januar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1% ab; der Auslandsumsatz verzeichnete dagegen ein Plus von 7,3%. Dabei steigerte sich der Absatz in die Eurozone um 2,4%, der Umsatz mit dem restlichen Ausland um 12,0%. Im Jahr 2009 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im verarbeitenden Gewerbe um 17,0% unter dem Niveau des Jahres 2008; dabei verringerte sich das Inlandsgeschäft um 13,9% und der Auslandsumsatz um insgesamt 20,3%.